Philipp Nordmann ist Heizungsbauer in Gütersloh und repariert bzw. baut neue Heizkreisverteiler im Austausch gegen defekte, verschlammte und verstopfte Fussbodenheizungsverteiler aus den 1970er und 1980er Jahren incl. thermostatischer Regelung jedes einelnen Heizkreises, incl. Absperrungen, Entleerungen und Entlüftungen, aus Kupfer und Messing bei Verschlammung einzelner Fussboden-Heizkreise in Altbau bzw. im Zuge von (Gebäudesanierung und Bausanierung von Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus und Mietshaus in Gütersloh.

Ich bin Partner der bundesweiten Kampagne für die Reduzierung von CO2

Nordmann Haustechnik

Philipp Nordmann

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Die Problematik ist seit vielen Jahren bekannt, aber noch immer erkennen viele "Heizungsbauer" nicht das Problem und tauschen nur einzelne Komponenten der Fußbodenheizungsanlage aus, anstatt einmal richtig Grund in die Anlage zu bringen, damit der Kunde ab dann für tatsächlich viele Jahre endlich Ruhe vor Ausfällen wie nur noch teilweise beheizbaren oder im schlimmsten Fall sogar gar nicht mehr beheizbaren Wohnräumen hat aufgrund von Verschlammung der Fußbodenheizungsrohre aus den 1970er und 1980er Jahren und wegen Verstopfung des Fußbodenheizungsverteilers aus Stahlrohr.

Von den 1970er Jahren bis weit in die 1990er Jahre wurden Fußbodenheizungen aus diffusionsoffenem Kunststoffrohr und ohne Systemtrennung zum restlichen Heizungssystem hin installiert. Damit begann der Teufelskreis vom ersten Tag an:
Sauerstoff trat durch die Rohrwandung des nicht luftdichten Fußbodenheizungsrohres in das Heizungssystem ein und provozierte dort an den Bauteilen aus Stahl (Fußbodenheizungsverteiler, Stahlrohre, Stahlheizkessel etc.) aggressiv Korrosion von innen nach außen. Häufig waren z.B. erste Heizkörper schon nach wenigen Jahren durchgerostet und mußten ausgetauscht werden, ohne dass die Ursache dafür hinterfragt wurde (typische Begründung: "Pech gehabt"). Die bei diesen Korrosionsprozessen entstehenden Korrosionspartikel schwammen im Heizungswasser mit und lagerten sich in den Fußbodenheizkreisen ab, zuerst in denen mit längster Rohrlänge bzw. mit höchstem Rohrleitungswiderstand, da hier die Fließgeschwindigkeit am niedrigsten ist. Wie in einem langsam fließenden Fluß mit hohem Sandanteil sedimentierte dieser Heizkreis mit den Rostpartikeln zu, bis der Durchfluß an Heizungswasser so gering war, dass dem Kunden der Verlust an Wärmekomfort auffiel und genau dieser Heizkreis von einem herbeigerufenen Heizungsbauer gespült wurde. Danach war "alles wieder in Ordnung". Man vergaß aber, dass sich mit der Zeit immer mehr Korrosionspartikel durch die Korrosion an den mehr und mehr angegriffenen Stahl-Bauteilen der Heizungsanlage loslösten und zu immer stärkeren Ablagerungen in den Fußbodenheizungsrohren führten. Hinzu kam der Effekt, dass der Fußbodenheizungsverteiler aus Stahl ja auch innerlich vor sich hin korrodierte, die Innenwandungen von ihm immer offenporiger wurden und sich damit unzählige Möglichkeiten ergaben, wo sich Korrosionspartikel an den Innenwandungen des Verteilers absetzten. Von dem Zeitpunkt an wuchsen auch die bis dahin noch gut durchströmten Heizkreise mit nur geringem Rohrleitungswiderstand zu, mit der Folge, dass der Kunde immer größere Probleme hatte, seine beheizten Räume warm zu bekommen.

Ein Mediziner in meiner Kundschaft nannte den Endpunkt dieses Teufelskreises einmal "multiples Organversagen": Nichts geht mehr.
Die Wohnung ist kalt, die Heizungspumpen sind inzwischen auch verkrustet und wollen nicht mehr. Der Stahlkessel ist im Wärmetauscher verschlammt und macht Siedegeräusche (oder das inzwischen neu installierte Brennwertgerät benötigt schon nach wenigen Monaten den ersten Kundendiensteinsatz vom Werkskundendienst ... ), die Heizungsleitungen aus Stahlrohr haben einen Rohrbruch nach dem anderen wegen Lochfraß von innen nach außen, der Kunde ist wegen der instabilen Situation im Heizungssystem inzwischen aus der Gebäudehaftpflichtversicherung rausgeflogen, und - wenn vermietet - zahlt der Mieter inwischen keine Miete mehr.

Und dann kommt der Kollege Heizungsbauer und erkennt das Problem nicht. Oder er traut sich nicht, dem Kunden reinen Wein einzuschenken wegen der ggfs. begründeten Angst, direkt wieder gehen zu dürfen, weil der Kunde mit diesem großen Aufwand nun gar nicht gerechnet hat ("Das lief doch alles noch bis gestern").

Seit 1991 - in meinem Elternhaus von 1977 - habe ich bis heute über 100 Fußbodenheizungsanlagen selbst komplett saniert, alle direkt mit thermostatischer Einzelraum- bzw. Heizkreis-Regelung. Dazu kamen bis heute ca. die gleiche Anzahl an Verteilern für Kollegen oder Kunden außerhalb meines Einzugsgebietes (ca. Kreis Gütersloh), von mir gebaut und versandt und vor Ort vom Kollegen oder vom handwerklich geschickten Kunden selbst installiert.
Bis heute habe ich keine einzige Reklamation oder Reparatur an einem dieser Verteiler vornehmen müssen - der allererste im inzwischen selbstgenutzten Elternhaus inbegriffen!

Hier im Anschluss einige Referenz-Fotos mit Erläuterungen zum Sachverhalt

komplett verstopfter Heizkreisverteiler aus Stahl

Er wurde nach Ausbau interessenshalber abdrückt und war bis fast 3 bar Wasserdruck dicht


130-m²-Eigentumswohnung im Stadtpark von Gütersloh
Stahl-Verteiler im Hauswirtschaftsraum
beide Wohnzimmer- und der Esszimmerkreis wurden nicht mehr warm

Problem vor Ort:
Vorlauf und Rücklauf zu den Verteilern liegen sehr eng bei einander, darum nicht kürzbar und darum nur sehr wenig Resthöhe in der Nische
außerdem oberes Gewinde (Rücklauf) quasi nicht mehr existent, da weggerostet

neuer Heizkreisverteiler incl. thermostatischer Regelung, incl. Entleerungen zum Spülen des Fußbodenheizungssystems und incl. hydraulischem Abgleich (in der nächsten Heizperiode) sowie Installation einer Systemtrennung im Keller des Gebäudes


Meldung durch Versicherung:
durchgerosteter Heizkörper im Keller incl. massivem Wasseraustritt

es gibt so Augenblicke, in denen einem Heizungsbauer das Herz stehen bleiben müßte:

Die Villa in Bielefeld Dornberg hat 16 Heizkörper plus Fußbodenheizung in allen Wohnräumen
Bei Kontrollgang durchs Gebäude werden 4 weitere Heizkörper gefunden, die bereits undicht sind
Das austretende Heizungswasser ist tiefbraun, große Mengen an Korrosionspartikeln sind im System

oberes Bild:
2 Meter weiter rechts hat ein Kollege eine neue Gas-Brennwert-Therme installiert, ohne das Brennwertgerät selbst vor den Korrosionsproblemen im System zu schützen, obwohl er den Stahl-Verteiler wegen der schlechten Rohrqualität neu angeschlossen hat

unteres Bild:
- sofortiger Einbau einer Systemtrennung zwischen Fußbodenheizung und restlicher Heizungsanlage (unten links) und eines Schlammabsorbers im Rücklauf direkt vor dem Gas-Brennwertgerät parallel zum Austausch der 5 durchkorrodierten Heizkörper
- Bau und Installation zweier neuer Kupfer-Heizkreisverteiler incl. thermostatischer Heizkreisregelung, Entleerung zum Spülen, hydraulischer Abgleich im nächsten Winter
- zweitägiges Spülen der Fußboden-Heizkreise und der Heizkörperleitungen zur Minimierung der Korrosionsschwebstoffe im Heizungswasser

Zuleitung zu einem Heizkreisverteiler aus Stahlrohr

Auch hier im Rohr ist die Querschnittsverengung inzwischen so stark ausgeprägt, dass ein Austausch der Zuleitungsrohre vorgenommen werden mußte, um die notwendige Wassermasse für den Betrieb der Fußbodenheizungsanlage wieder zu gewährleisten und um neue Problem im System ausschließen zu können


Magra-Verteiler in altehrwürdiger Villa in Schloß Holte-Stukenbrock

Mieter meldete kalte Räume im gesamten EG

Problem vor Ort: sehr großer Heizkreisverteilerkasten, aber nur ca 12 cm tief sowie - sehr ungünstig - Anschlußleitungen auf halber Höhe

 

 

 

 

 

 

 

neuer Verteiler incl.

- thermostatischer Einzelkreisregelung

- eine Absperrung je Heizkreis

- Entleerungen zum Spülen und Entlüften

- hydraulischer Abgleich



gemeldetes Problem:
Dachgeschosswohnung (3. OG)
nur 4 Heizkreise, keine weiteren Heizkörper
Heizkreisverteiler Magra stark korrodiert bzw. tropft bereits

vor Ort vorgefunden:
extrem kleiner Raum mit Verteilerbalken ohne Absperrungen
ohne Entleerungen zum Spülen
nur 1 Entlüfter im Rücklauf, Verteilerbalken innen stark verstopft

Wunsch des Kunden:
alles, was auf dem kleinen Raum möglich ist

Resultat:
thermostatische Regelung aller 4 Heizkreise
2 Absperrungen
je eine Entleerung in Vorlauf und Rücklauf für Spülen und Entlüften über Schlauch
absperrbare Rücklaufverschraubung im Vorlauf mit hydraulischem Abgleich im nächsten Winter

undichte tropfende Absperrung am Heizkreisverteiler

Da alle 12 Verschraubungen in gleich schlechtem Zustand waren, wurde auch deswegen der Entschluss zum neuen Verteilerbalken gefasst



4 Jahre altes Badezimmer, seniorengerecht angelegt mit bodengleicher Dusche, höhenverstellbarem Waschtisch, allen Beschlägen für Barrierefreiheit - sogar den alten Fußbodenheizungsverteiler mit neuem Verbundrohr angeschlossen! Aber den Verteiler und das ganze Elend dahinter so belassen ...

Alle 9 Heizkreise bzw. 18 Anschlüsse am Verteiler saßen zu, der Verteiler selbst war nicht viel besser.
Selbst das noch junge Verbundrohr (25 mm Durchmesser) begann bereits zuzuwachsen.

Im Bad zerstörungsfreier Einbau eines neuen Heizkreisverteilers incl. thermostatischer Regelung und hydraulischer Abgleich in der nächsten Heizperiode sowie Installation einer Systemtrennung im Keller des Gebäudes incl. Entleerungen zum Spülen des Fußbodenheizungssystems

für einen Heizungsbau-Kollegen bei Aschaffenburg gefertigter Vorlauf-Verteiler (leider kein Foto vom Rücklauf gemacht ... )

Versand per DHL-Express, dadurch schnellstmöglicher Service beim Endkunden


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