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Handbeschickte
Holzkessel, sogenannte Stückgutkessel,
sind selten max. 50 kW groß und in ein bivalentes Heizsystem mit
zweitem oder drittem Wärmeerzeuger integriert. Durch eine immer effizientere
Verbrennung (die Kesselwirkungsgrade liegen heute bei bis ca. 85%) und
aufgrund einer sehr hohen Brenndauer (8 bis 10 Stunden werden bei Einsatz
von spezieller Regelungstechnik für Holzkessel erreicht) wird durch
eine geregelte Luftzufuhr (Primärluft und Sekundärluft) ein
Höchstmaß an Komfort für den Betreiber erreicht. Zwingend
notwendig für den sicheren Betrieb ist ein Pufferspeicher oder Schichtenspeicher,
die meisten Holzkesselhersteller empfehlen zwischen 60 und 100 Liter Pufferspeicher-
bzw. Schichtenspeicher-Volumen je kW Holzkessel-Leistung. Durch die Regelung
der Luftzufuhr können neuste Holzkessel flexibel die Leistung regeln.
Automatisch beschickte Holzheizkessel verbrennen größtenteils
Holzpellets (-> Pelletkessel) oder Hackschitzel (-> Hackschnitzelkessel
oder Holzvergaser / Holzvergasungskessel). Der Transport des Holzbrennstoffs
erfolgt pneumatisch mithilfe von Transportschnecken, mit Kettenförderern
oder mit Hydraulikstempeln. Die Top-Modelle mit einer solchen automatischen
Kesselfeuerung sind mit selbständig arbeitenden Heizflächenreinigungssystemen
und sogar mit eigenständiger Ascheaustragung ausgerüstet.
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