Philipp Nordmann ist Installateur & Heizungsbauer in Gütersloh und informiert über die kontrollierte Wohnraumlüftung, die erstens zur Reduzierung von Wärmeverlusten bzw. zur Wärmerückgewinnung betreigt und zweitens hygienische Probleme wie Schimmelpilz und Stockflecken durch Kältebrücken, Bauschäden, Feuchtigkeit etc. verhindert bzw. vorbeugt

Partner der bundesweiten Kampagne für die Reduzierung von CO2

Nordmann Haustechnik

Philipp Nordmann

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Man unterscheidet zwischen zentralen und dezentralen Anlagen:

  • Zentrale Anlagen haben einen entfernten Aufstellungsort und arbeiten nahezu geräuschlos. Sie besitzen zwei Ausgänge und zwei Eingänge (Fortluft, Luft die nach außen geführt wird, Außenluft wird von außen zugeführt, Abluft wird aus den Wohnräumen abgesaugt, und Zuluft den Wohnräumen zugeführt). Zentrale Anlagen sind aufwändiger, denn die Lüftungskanäle müssen von den Wohnräumen zur Anlage geführt werden. Zwei Umluftarten kommen zum Einsatz:
  • Bei der einfacheren Variante 1 werden üblicherweise Küche, Bad und WC an die Abluftkanäle, Schlaf und Wohnräume an die Zuluftkanäle angeschlossen. Türen oder Lüftungsschlitze sorgen dafür, dass die Luft innerhalb der Wohnung gleichmäßig zirkulieren kann.
  • Bei Variante 2 ist jeder Raum einzeln regulierbar und erhält jeweils einen eigenen Zu- und Abluftkanal.
  • Dezentrale Anlagen eignen sich besonders für die Nachrüstung, sie versorgen normalerweise nur einen Raum.

Ein Beispiel: Als hygienisch notwendig werden etwa 25-40 m³ Luftmenge pro Person und Stunde angesehen. Bei vier dauernd anwesenden Personen müssten also etwa 100-160 m³ pro Stunde ausgetauscht werden; dies entspricht bei 200 m² Wohnfläche und einem Gebäudevolumen von 500 m³ einer Luftwechselrate von 0,2-0,3.
Zu beachten ist jedoch: selbst bei einem "luftdichten" Gebäude nach bestandenem Blower-Door-Test findet bei 50 Pa (=Windstärke 5) ein Luftwechsel von maximal 1,5 statt. Bei sehr wenig Wind oder bei Gebäuden, die die Norm übererfüllen, kann es sein, dass ohne besondere Lüftung nicht genügend Frischluft zugeführt wird.

Vorteile:

  • immer Frischluft
  • keine Gefahr von Schimmelbildung, gehemmtes Hausstaubmilbenwachstum
  • durch eingebauten Filter ist die Luft sauberer, für Allergiker gibt es Pollenfiltereinsätze
  • L üftung auch bei lauter Umgebung möglich
  • Kühlung im Sommer - eine KWL ist keine Klimaanlage, doch sie kann im Sommer die Innentemperatur absenken (sogenannter By-Pass-Betrieb).
  • Öl bzw. Gaspreis unabhängig

Nachteile:

  • bei Systemen ohne Feuchteausgleich im Winter zu trockene Luft
  • regelmäßige Wartung des Filtersystems notwendig - aber da kein Kamin benötigt wird, braucht dieser auch nicht gereinigt werden
  • bei Dauerbetrieb ist der Stromverbrauch des jeweiligen Systems zu berücksichtigen
  • je nach Nutzerverhalten geringe oder keine Ersparnis von Heizenergie trotz hoher Wirkungsgrade des Wärmeübertragers.

mögliche Probleme:

Waren vorher bei mangelnder Lüftung oft Probleme mit zu hoher Luftfeuchtigkeit und dadurch mögliches Auftreten von Schimmel vorhanden, so beobachtet man heute in den Wintermonaten Raumluft mit relativer Luftfeuchte von weniger als 30%, empfohlen werden allgemein Werte um 50%. Grund dafür ist, dass die angesaugte kalte Aussenluft nach der Erwärmung eine sehr niedrige relative Luftfeuchte besitzt. Hier hilft oftmals nur ein zeitweises Abschalten der Anlage. Technisch aufwändigere Anlagen sehen deshalb eine Luftfeuchteausgleich vor.

Bei mangelhafter Ausführung oder Betrieb auf hoher Stufe kann der Austritt der Zuluft aus den Austrittsöffnungen zu Zugerscheinungen führen oder es kann Abluft aus Küche und Bad in andere Räume gelangen.

 

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