Um
einen Beitrag zur Energieeinsparung zu leisten, haben sich führende
europäische Heizungspumpenhersteller in einer freiwilligen
Selbstverpflichtung dazu bereit erklärt, Heizungspumpen zukünftig
mit einem Energielabel zu kennzeichnen. Somit können Anwender
und Endverbraucher anhand eines bereits bekannten Klassifizierungssystems
erkennen, wie energieeffizient ein eingesetztes Produkt ist.
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Eine
Heizungs-Umwälzpumpe ist eine Pumpe in einer Heizungsanlage,
die das erwärmte Wärmeträgermedium (meist Wasser) zu
den Heizkörpern und Hausanschlussstationen fördert und gleichzeitig
von dort das abgekühlte Wasser aus dem Rücklauf wieder zurück
führt, um es in der Heizung erneut zu erwärmen. Dieser Kreislauf
wird als Heizkreis bezeichnet. Um Wasser in Heizungsanlagen umzuwälzen,
sind ausschließlich Kreiselpumpen geeignet.
Ein Gebäude
kann in mehrere Heizkreise unterteilt sein. Die Umwälzpumpe unterstützt
das thermische Auftriebsverhalten des erwärmten Wassers. Mit
größerer Verfügbarkeit von elektrischer Energie wurden
der Schwerkraftheizung parallel Umwälzpumpen eingebaut, Heizungsbauer
bezeichnen sie gerne als Schwerkraftbeschleuniger. Diese haben ein
großes Fördervolumen und geringe Pumpendrücke aufgebaut.
Leistungsanpassung
- manuell:
Die Leistung von Umwälzpumpen kann an der Pumpe selbst meist
in 3 oder mehr Stufen eingestellt werden.
- differenzdruckgeregelt:
Hier wird die Drehzahl und Leistung dem Bedarf an umgewälzten
Wasser automatisch angepasst. Dazu wird die Druckdifferenz zwischen
der Saug- und Druckseite ermittelt und die Motordrehzahl und damit
die Leistung so gesteuert, das der Differenzdruck weitestgehend
konstant bleibt. Der notwendige Differenzdruck wird bei den elektronisch
geregelten Pumpen als Förderhöhe in Meter angegeben.
- volumenstromabhängige
Differenzdruckregelung: Hierbei wird der Sollwert des Differenzdruckes
in Abhängigkeit vom Volumenstrom verändert. Diese Regelung
berücksichtigt, dass in den Heizungsanlagen je nach Bedarf
(Abnahme an Wärmeenergie) eine unterschiedlich Menge an warmen
Wasser erforderlich wird, um die erforderliche Wärmeleistung
in den Hausanschlußstationen bereit zu stellen. Diese Regelung
lohnt sich bei Umwälzpumpen, die größere Heiznetze
versorgen und daher einen hohen Energiebedarf (ab 5 Kilowatt elektrisch)
aufweisen. Dort spielen die Reibungsverluste des Wassers durch die
Umwälzung im Rohrleitungssystem eine größere Rolle.
energiesparende
Umwälzpumpen
Besonders
energiesparende Umwälzpumpen mit elektrischen Leistungsbedarf
unter 10 Watt waren früher in der Anschaffung erheblich teurer
als konventionelle mit 40-100 Watt.
Im Vergleich
zu Standardpumpen ergeben sich bei elektronisch kommutierten Pumpen
Energieeinsparungen im Volllastbereich, aber auch insbesondere im
Teillastbereich. Elektronisch kommutierte Heizungspumpen lassen sich
stufenlos über einen sehr großen Bereich regeln.
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